Im Rahmen einer Studie wurde im Auftrag der idb Grundstücksentwicklung Immobilien, Development und Beteiligungsgesellschaft die beispielhafte Bebauung eines kompletten Wohnquarties im Hanseviertel Lüneburg mit Doppel-, Reihen- und verschiedenen Mehrfamilienhäusern entwickelt. Der Entwurf schafft unter Einhaltung der Abstände der Gebäude untereinander und unter Berrücksichtigung der notwendigen Stellplätze optimal ausgerichteten und qualitätvollen innerstädtischen Wohnraum.
Ein wenige Jahre altes ehemaliges Musterhaus sollte an die Bedürfnisse der Käufer angepasst werden. Die sechsköpfige Famile benötigte ein zusätzliches Kinderzimmer und wünschte sich eine Erweiterung des Wohnraums. Der daraufhin entwickelte Entwurf vergrößert einen im Dachgeschoss vorhandenen und ursprünglich nicht als Kinderzimmer nutzbaren Raum durch Auskragung in den Aussenraum. Der Wohnraum wird mit einem schräg angesetzten Anbau um ein Fernsehzimmer und eine witterungsgeschützte Terrasse ergänzt. Das angrenzende Schlafzimmer wird durch einen begehbaren Kleiderschrank und ein separates Bad ergänzt und in den neu geschaffenen Anbau verlängert.
Die klare Grundrissgestaltung nimmt die Kanten des schiefwinkligen Grundstücks durch eine Verdrehung des Anbaus gegenüber dem Wohnhaus auf. Durch permanente Kostenkontrolle und die Mitwirkung des Bauherren bei den Aussenanlagen und Malerarbeiten konnte dieses Einfamilienhaus innerhalb eines extrem engen Kostenrahmens hergestellt werden.
Massivbauweise, KfW-Effizienzhaus 70, 135 m²
Als vorbereitende Maßnahme für die Modernisierung des Hotels Bremer Hof erteilte mir die Hansestadt Lüneburg den Auftrag für die Untersuchung des Objekts mit dem Ziel den Bestand und bestehende Schäden am Gebäude aufzunehmen und anschließend in Zusammenarbeit mit den Eigentümern ein Modernisierungskonzept zu erstellen.
Die umfassende Überarbeitung des Vorderhauses und des Anbaus in der Lüner Straße 13 sieht den Einbau von drei Appartements vor, die sich besonders für längere Aufenthalte sowie für die Anmietung durch Familien oder Schauspieler eignen.
Auf dem tiefen und schmalen Grundstück einer Familie in Braunschweig sollte eine Garage mit besonderen Anforderungen entstehen. Die durchlüftete Garage sollte von Fahrzeugen bis zur Größe eines Multivans mit montierten Dachgepäckträgern und auf dem Dach des Fahrzeugs verbleibenden Kanus befahrbar sein. Anschließend sollten die Kanus per Flaschenzug vom Autodach direkt unter das Dach der Garage gezogen und später auf dieselbe Weise wieder abgesenkt werden können.
Die Zufahrt zur Garage ist gleichzeitig auch die Zufahrt zum weiter auf dem Grundstück zurückliegenden Wohnhaus und bleibt zu Lieferzwecken nutzbar.
Die Kindertagesstätte in der Dahlenburger Landstraße 63 in Lüneburg wird durch den Neubau einer Krippe erweitert. Anschließend wird der Innenraum der Kindertagesstätte umgebaut und modernisiert. Der Entwurf für die Krippe in Form eines liegenden Buchs macht das Konzept der Einrichtung sichtbar, die das Ziel hat, den Kindern frühzeitig und spielerisch Wissen zu vermitteln. Die Kindertagesstätte erhält einen deutlich erkennbaren Eingang in dem Bereich, wo der Neubau gegen den Altbau stößt. Dem Bild des liegenden Buchs folgend, welches schräg an das bestehende Gebäude stößt, knickt der Buchdeckel hier nach oben.
ökologischer Holzrahmenbau,
Fassade aus HPL-Platten, Gründach, kontrollierte Be- und Entlüftung,
150 m²
Krippe für Wissbegierige (Landeszeitung, 04.09.2009)
Bauen hoch Drei (Hamburger Abendblatt, 22.06.2010)
Ein Buch aus Holz und Glas (Landeszeitung, 28.06.2010)
Innerhalb einer Bauzeit von dreieinhalb Monaten entstand 2008 diese Villa als Neubau im Hamburger Stadtteil Marmstorf. Der Entwurf nimmt das Gefälle des Grundstücks von der Straße zum auf dem Grundstück fließenden Bach durch einen Niveauunterschied im Erdgeschoss auf. Die Nebenräume sind zur Straße orientiert, die Wohn- und Schlafräume nach Süden zum Bach und in den Garten. Die Kinderzimmer haben jeweils eine zusätzliche Ebene zum Spielen oder Schlafen mit Blick über die Felder auf der Straßenseite. Ein Fensterelement in der Straßenfassade und ein großzügig dimensionierter Lichtschacht sorgen zusätzlich zu den Fensterelementen im Erdgeschoss für ausreichend natürliches Licht in der Eingangshalle und auf der Galerie im Obergeschoss. Die geradlinige und klare Grundrissgestaltung gestattet vielfältige Blickbeziehungen und schafft eine außergewöhnlich großzügige Raumwirkung. Die klare Linienführung und Formgebung setzt sich in der Gestaltung der Fassade fort.
ökologischer Holzrahmenbau, ausschließliche Verwendung heimischer oder fsc zertifizierter Hölzer, KfW-60 Standard, kontrollierte Be- und Entlüftung, Warmwasserbereitung und Heizung durch Solarenergie unterstützt, 300 m²
Der besondere Reiz des Entwurfs des Wohnhauses für eine kleine Familie in Südergellersen bestand in dem Bestreben gleichzeitig ökologisch und kostengünstig zu bauen. Im Innenraum sorgt ein lichtdurchfluteter, zentraler Raum, durch den eine massive Brücke führt, für eine großzügige Raumwirkung. Nebenräume befinden sich in dem zur Straße orientierten, eingeschossigen Anbau.
ökologischer Holzrahmenbau, KfW-60 Standard, kontrollierte Be- und Entlüftung, 135 m²
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